27.06.2018 | VIP-Museumspass für Kinder und Jugendliche - kostenlos während der Sommerferien ins Museum

Mit dem VIP-Museumspass können Kinder und Jugendliche während der Sommerferien zahlreiche Museen in Sachsen-Anhalt kostenlos besuchen.
Erlebniswelt Museen führt diese Aktion im Jahr 2018 zum bereits siebten Mal durch. Seit 2012 hat sich der Pass zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, sodass sich mittlerweile weit über 40 Museen an der Aktion beteiligen.

Der VIP-Museumspass gilt nicht in Verbindung mit Gruppentarifen, Veranstaltungen oder museumspädagogischen Aktionen.

Mit dem Pass ist ein Gewinnspiel verbunden, das einen zusätzlichen Anreiz bietet, gleich mehrere Museen zu erkunden. Passinhaber können sich den Museumsbeuch mit einem Stempel quittieren lassen und die ausgefüllten Pässe zurück an Erlebniswelt Museen senden. Besucher, die fünf oder mehr Stempel gesammelt haben, nehmen an einer Preisverlosung teil.

Den VIP-Museumspass erhält man z.B. in Kelbra im Bürger- und Gästeservice, dem Knopfmachermuseum oder im Freilichtmuseum Königspfalz in Tilleda.

Burg & Schloss Allstedt zeigt eine Dauerausstellung zu Thomas Müntzer, der neben Martin Luther zu den bedeutenden Reformatoren der Region gehörte. Die 1000 Jahre alte Burganlage bildet dabei eine beindruckende Kulisse.

In Aschersleben begibt man sich im Kriminalpanoptikum auf die Spuren verschiedener Gaunergeschichten, während das Städtische Museum ein umfassendes Spektrum Ascherslebens von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart zeigt.

Der VIP-Museumspass ermöglicht Führungen durch die berühmten historischen Kuranlagen in Bad Lauchstädt und das dortige Neue Schillerhaus. Dieses lenkt den Blick auf das 18. Jahrhundert, als sich Friedrich Schiller mit Charlotte von Lengefeld verlobte.

Das malerische Kloster Michaelstein in Blankenburg präsentiert in seinen Ausstellungen eine beeindruckende Vielfalt an Musikinstrumenten.

In der Lutherstadt Eisleben berichten zwei Museen vom berühmtesten Sohn der Stadt:
Luthers Geburtshaus und Luthers Sterbehaus. Die Ausstellung „Von daher bin ich – Martin Luther und Eisleben“ verweist gleichsam auf die Themen Frömmigkeit einerseits und andererseits Luthers Beziehung zur Stadt Eisleben. „Luthers letzter Weg“ heißt die Ausstellung in Luthers Sterbehaus – und beschreibt die letzten Tage des Reformators.

Handwerk und Bergbau locken Besucher nach Gerbstedt ins Museums- und Bürgerhaus.

Wie sich Freundschaft in Zeiten ohne Facebook entfalten konnte, zeigt das Gleimhaus in Halberstadt. Johann Wilhelm Ludwig Gleim war eine der zentralen Persönlichkeiten in der Literaturwelt des 18. Jahrhunderts und versammelte weite Teile des zeitgenössischen intellektuellen Spektrums um sich.

Die Gedenkstätte Roter Ochse in Halle macht Menschenrechtsverletzungen aus zwei diktatorischen Zeitperioden zugänglich. Am historischen Ort der früheren Haftanstalt wird an die dort während der nationalsozialistischen Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 inhaftierten und hingerichteten Opfer der politischen Strafjustiz erinnert. Ebenso wird an die während der kommunistischen Diktatur in den Jahren 1945 bis 1952 von sowjetischen Geheimdiensten und Militärtribunalen willkürlich Internierten und Verurteilten sowie an die 1950 bis 1989 vom Ministerium für Staatssicherheit und Strafvollzugsorganen der DDR inhaftierten Opfer politischer Verfolgung erinnert.

Auch das Stadtmuseum Halle stellt mit Christian Wolff einen Philosophen und Intellektuellen aus der Epoche der Aufklärung vor – und eine Dauerausstellung zur halleschen Stadtgeschichte. In Halle empfiehlt sich zudem ein Besuch der Oberburg Giebichenstein, die einen herrlichen Blick über die Saale ermöglicht. Neu im Angebot sind auch Führungen auf den Roten Turm – eines der berühmten Wahrzeichen der Saalestadt.

Ebenfalls ist auch das Schloss Harzgerode mit dem VIP-Museumspass zu besuchen. Im Schloss befindet sich eine Heimatstubenausstellung zur Stadtgeschichte und zum Montanwesen sowie die Wilhelm-Otto-Ausstellung im Turmzimmer. Weitere Höhepunkte für den Besucher sind der Festsaal, die Barockwandmalerei, das Kaminzimmer und der Wehrgang mit Mägdesprunger Kunstguss.

In Helbra erinnert der Förderverein Schmid-Schacht an eine vielfältige regionale Industriekultur. So sind etwa die übertägigen Anlagen des Schmid-Schachtes inklusive einer Fördermaschine von 1908 und der ehemaligen Rohhütte Helbra mit dem wiederaufgebauten original Kupferschmelzofen zu besichtigen.

Die Alte Druckerei Heise in Hettstedt ist dem historischen Druckerhandwerk gewidmet. In der 1889 gegründeten Druckerei wurde im selben Jahr die erste Ausgabe der Hettstedter Zeitung veröffentlicht. Heutzutage sind Gebäude und Maschinen restauriert und geben Einblicke in das alte Druckhandwerk. Das Hettstedter Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss zeigt neben dem originalgetreuen Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine Watt’scher Bauart auch andere industrielle Sachzeugen und stellt die Geschichte der Familien Wilhelm von Humboldts und Caroline von Dacherödens vor. Im den Obergeschossen kann die Sonderausstellung „Li“ des Kunstmuseums Humboldt-Schloss besucht werden.

Industrie- und Technikgeschichte bilden auch einen wesentlichen Bestandteil der Ausstellungen im Ilsenburger Hüttenmuseum. Anschauliche Funktionsmodelle von verschiedenen Technik- und Produktionsarten vermitteln komplexe Themen kindgerecht.

In Kelbra am Kyffhäuser wurden über Jahrhunderte Knöpfe hergestellt. Von dieser beschwerlichen Arbeit berichtet das Knopfmachermuseum.

Martin Luther verbrachte 13 Jahre seines Lebens in Mansfeld, wo sich seine Eltern Margarete und Hans Luder niedergelassen hatten. Die Ausstellung „Ich bin ein Mansfeldisch Kind – Martin Luther und Mansfeld“ in Luthers Elternhaus beleuchtet diese Lebensphase, Luthers Familie, seine Schulzeit und die engen Beziehungen zu Stadt, Kirche und Grafschaft Mansfeld.

Das Deutsche Chemie-Museum in Merseburg beeindruckt mit seinem Freiluft-Technikpark. Exponate von der Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert zeugen im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg von der wechselvollen Stadtgeschichte und der Historie des prächtigen, unmittelbar am Dom gelegenen Bischofs- bzw. Herzogschlosses.

Im beschaulichen Dörfchen Molmerswende steht das Gottfried-August-Bürger-Museum, das dem Verfasser der berühmten Geschichten um den Lügenbaron Münchhausen gewidmet ist. Leider ist das Museumsgebäude aus baulichen Gründen geschlossen. Eine Interimsausstellung im wenige hundert Meter entfernten Gasthof „Zur Tenne“ erlaubt dennoch einen Blick auf den Schriftsteller von Weltrang.

Nördlich von Halle liegt weithin sichtbar der Petersberg. Das dortige Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Gehöft. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin.

Das historische Dorfleben steht ganz im Zentrum der Heimatstube Polleben. Hier lernt man, darüber zu staunen, wie Handwerk, Landwirtschaft und Bergbau zu Uromas Zeiten funktionierten.

Burg Querfurt zählt zu den größten Burgen Deutschlands. Die etwa drei Hektar große Anlage kann bei einem Museumsbesuch genau erkundet werden. In direkter Nähe steht das Querfurter Bauernmuseum „Alte Burgschäferei“, das Einblicke in die Agrargeschichte ermöglicht.

Sangerhausen ist für vieles bekannt: seine Rosen, den Künstler Einar Schleef – und für ein etwa 500.000 Jahre altes vollständiges Mammutskelett. Es wurde in frühen 1930er Jahren vom Heimatforscher Gustav Adolf Spengler ausgegraben und stellt heute das Hauptexponat der umfangreichen Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte im Spengler-Museum dar. Das Haus zeigt Exponate aus Ur- und Frühgeschichte, der Eiszeit, Naturkunde und Stadtgeschichte. Das frühere Wohnhaus Spenglers liegt ebenfalls zentral in Sangerhausen. Im Spengler-Haus lässt sich ein besonderer Blick auf das Feld der Heimatgeschichte werfen, der in seiner Originalität einzigartig ist.

Ein Besuch in Stolberg lohnt sich immer. Gleich fünf Einrichtungen lassen sich mit dem VIP-Museumspass besuchen. Das Josephskreuz, in seiner Konstruktion dem Pariser Eiffelturm nachempfunden, steht auf dem 580 Meter hohen Auerberg. Eine in 38 Metern errichtete Aussichtsplattform erlaubt einen weiten Blick über die Buchen- und Fichtenwälder des Unterharzes. Im Kleinen Bürgerhaus, einem der ältesten Fachwerkhäuser Stolbergs, sind Mobiliar und Hausrat aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt. Das Museum Alte Münze präsentiert eine nahezu vollständig erhaltene Münzprägewerkstatt aus dem 18. Jahrhundert – einzigartig in Deutschland. Schloss Stolberg wird bis 2016 mit großem Aufwand saniert. Schon jetzt sind viele Bereiche des Schlosses fertiggestellt und wieder öffentlich zugänglich.

Die Grube Glasebach in Straßberg dokumentiert den Harzer Bergbau aus drei Jahrhunderten. Hier gilt der Museumspass in den übertägigen Ausstellungsbereichen.

Im Schachmuseum Ströbeck wird die Schachtradition mit Lebendschach und Schachunterricht in der Schule ebenso dargestellt, wie ungewöhnliche Beziehungen zu Fürsten und Königen und die überlieferten Ströbecker Schachregeln mit besonderer Ausgangsstellung.

Modelle und Sachzeugen führen im Hüttenmuseum Thale die Besucher in die Geschichte eines Großbetriebes mit zuletzt (1989) fünf Produktionsbereichen: Stahlwerk, Walzwerke, Stanz- und Emaillierwerk, Behälter- und Apparatebau sowie Pulvermetallurgie.

Am Fuß des Kyffhäusers liegt die Königspfalz Tilleda. Geschichte lässt sich hier unter freiem Himmel erleben. Tilleda war in seiner hochmittelalterlichen Blütezeit eine der wichtigsten Pfalzen der umherreisenden deutschen Kaiser und Könige.

Die Schauhöhle Heimkehle Uftrungen zählt zu den größten Höhlen Deutschlands. 600 Meter des über zwei Kilometer großen Höhlensystems sind für Besucher zugänglich.

Auf Schloss Wallhausen wurde Otto I. geboren. Hier treffen in wechselnden Ausstellungen Kunst und Historie aufeinander.

In Weißenfels lassen sich gleich vier Museen mit dem VIP-Museumspass besuchen. Im Geleitshaus befindet sich heute das Gustav-Adolf-Museum. Hier wurde im 17. Jahrhundert, der Schwedenkönig Gustav II. Adolf seziert, der in der Schlacht bei Lützen gefallen war. Das Heinrich-Schütz-Haus ist im originalen Wohnhaus des Komponisten aus der Zeit des Frühbarock eingerichtet. Am authentischen Ort, seiner Komponistenstube, findet man einen besonderen Zugang zu seinem musikalischen Werk. Das Weißenfelser Novalis-Haus zeigt eine Ausstellung über Friedrich von Hardenberg, der unter dem Künstlernamen Novalis Weltruhm erlangte – als bedeutender Schriftsteller der Romantik. Die Vielfalt eines bedeutenden Alltagsgegenstandes kann im Museum Weißenfels im Schloss Neu-Augustusburg bestaunt werden. Hier dreht sich alles um Schuhe und das Schuhmacherhandwerk.

Im ErlebnisZentrum Berbau Röhrigschacht Wettelrode können Besucher mit einer originalen Schachtförderanlage gut 300 Meter tief in den Schacht einfahren. Der VIP-Museumspass ermöglicht den Besuch einer Ausstellung über Tage, die von der harten Arbeit der Bergleute berichtet und mineralogische und geologische Themen vermittelt.

Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Region Mansfeld-Südharz zählt ein Schriftsteller der Ruhm von Weltrang genießt: Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis. Er wurde auf Schloss Oberwiederstedt geboren. Hier befindet sich das Novalis-Museum und Forschungsstätte für Frühromantik – ein musealer Ort mit regelmäßigen Ausstellungen und zugleich lebendige Begegnungsstätte mit vielen Veranstaltungen.

Das Landwirtschafts- und Heimatmuseum Zappendorf vermittelt seine Ausstellungsthemen ebenfalls mit großer Lebendigkeit und Authentizität: Stube, Kammer, Küche, Räucherkammer, Kinderzimmer … Das historische Bauernleben wird in seiner Einfachheit so selbstverständlich erfasst, als könnte jeden Moment die Bäuerin zur Tür hereinkommen.

Die Brikettfabrik Hermannschacht in Zeitz fertigte von 1889 bis 1958 Briketts. An diese industriekulturelle Epoche erinnert – mitten im mitteldeutschen Braunkohlerevier – ein Museum.

In diesem Jahr gibt es bei dem Gewinnspiel wieder attraktive Sachpreise zu gewinnen: einen Edeka-Gutschein im Wert von 100,- Euro (gesponsert von Edeka Lehne Sangerhausen), zwei Familienkarten für das SeaLand in Halberstadt (gesponsert von der Freizeit- und Sportzentrum Halberstadt mbH), zwei Mammut-Stofftiere (gesponsert von der Rosenstadt Sangerhausen GmbH), eine Sporttasche sowie eine Gürteltasche der AOK (gesponsert von der AOK in Sangerhausen), zwei Büchergutscheine (gesponsert von der Buchhandlung „Das Gute Buch“ in Sangerhausen) und einen Friwi-Präsentkorb (gesponsert von Friwi-Werk Witte OHG Stolberg).

Die vollständig ausgefüllten Pässe sind bis zum 1. September 2018 bei Erlebniswelt Museen postalisch einzusenden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Dieses umfassende Angebot ist nur durch zahlreiche Spenden möglich. Die Aktion VIP-Museumspass wird von der Stiftung der Sparkasse Mansfeld-Südharz, Romonta, Aryzta, New Face, APS Verwaltungs GmbH und Viboral Verwaltungs GmbH gefördert.

Mit der Teilnahme am VIP-Museumspass-Gewinnspiel erfolgt eine freiwillige Einwilligung, dass personenbezogene Daten gemäß Art. 7 DSGVO zu nachfolgendem Zweck verarbeitet werden: Erfassung der Kontaktdaten durch Erlebniswelt Museen e. V. für die Verlosung des Gewinnspiels zum VIP-Museumspass 2018.

Kontakt

Bürger- und Gästeservice Kelbra (Kyffhäuser)

Jochstraße 3, 06537 Kelbra (Kyffhäuser)

Tel.: +49 (0) 34651 459995
Fax: +49 (0) 34651 459996
eMail: buerger-gaeste-service@kelbra.de

Öffnungszeiten:

01.04. - 30.09.: Mo - So, 10.00 - 16.00 Uhr
01.10. - 31.03.: Di - Sa, 10.00 - 16.00 Uhr

 

 

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